Freitag, 19. August 2011

Rest days are best days



In diesem Spruch steckt so viel Wahrheit.
Jeder Kletterer kennt das Dilemma. Die Motivation zu Klettern ist hoch, aber der Körper schreit förmlich nach einer Pause, nach einem oder zwei wohlverdienten Ruhetage. An den Fingerspitzen schimmert die Haut blutrot durch, die Hände geben selbst an den besten Griffen nach und öffnen sich gegen den eigenen Willen. Und doch wird noch ein Versuch in den Boulder gesetzt, das Ziel ist zum Greifen nah.
Der gescheite Kletterer gibt in diesem Moment seinem Körper die Pause die er verdient, am besten schon kurze Zeit bevor der beschriebene Zustand eintritt.
Selbstredend gehören wir auch dieser Gruppe Kletterer und machen zwei Ruhetage hintereinander. Die jungen Wilden sind unzerstörbar, deswegen reicht für sie ein Tag leicht aus, meine Wenigkeit und die älteren Semester brauchen hingegen zwei boulderfreie Tage. 

Einen Abend verbrachten wir in einem Fischrestaurant –all you can eat- am Meer, bei Lambert’s Bay. Langusten, Thunfisch, Butterfisch, jede Menge Beilagen und suedafrikanische Spezialitaeten wurden aufgetischt.
Das Prinzip mit den Ruhetagen haben wir dabei leider etwas aus den Augen verloren, den unsere Maegen waren mit dem vielen guten Essen wohl etwas ueberfordert. Jedenfalls konnten wir uns am naechsten Tag das Fruehstueck sparen.

Aber nach den beiden wohlverdienten Ruhetagen ging es gleich wieder frisch ans Werk, respektive Fels und Bloecke.
Demnaechst folgt ein umfassendes Update mit den vielen kleinen und grossen Erfolgen am Fels der „Expeditionsteilnehmer“.

Bis demnaechst
Sandro

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