Jetzt geht es nach Hause. Zum letzten mal fahren wir nach Kapstadt und sagen Goodbye zu den Rocklands. Morgen geht der Flieger zurück in die Heimat.
Ich werde dann die Fotos aktualisieren, so dass jeder die besten Bilder sehen kann.
Grüße
Sandro
Dienstag, 4. Oktober 2011
Sonntag, 2. Oktober 2011
Unsere Bouldertage neigen sich dem Ende zu. Wenigstens weiß ich jetzt was Übertraining bedeutet. Nach jedem Ruhetag bin ich ein wenig schwächer und muss leichter klettern. Eine eigene Definition könnte so lauten: „Übertraining wird als körperlicher Zustand einer völligen Zerstörung bezeichnet, bei der der Athlet auf dem Zahnfleisch daherkriecht und seine Arme schlaff bis zum Boden reichen. Tage der Erholung reichen nicht aus Kraft zu tanken und wieder vollständig regeneriert zu sein (i.S. der Superkompensationstheorie).“
Auf gut deutsch: Rien ne va plus. Außer bei Simon, der hat an seinem letzten Bouldertag noch Madiba 8b+ klettern können.
Also werden wir die letzten Tage mit leichter Boulderkost verbringen und den Urlaub mit vielen leichten Bouldern und schönen Linien ausklingen lassen.
Bis bald zurück in Rosenheim
Sandro
Dienstag, 27. September 2011
Es passiert nicht mehr viel, die Luft ist raus. Wir sind durch die Bank weg alle total platt und fertig vom Bouldern. Jetzt genießen wir noch die letzte Woche in den Rocklands und machen uns dann über Kapstadt wieder auf den Heimweg.
Der Campingplatz ist wie ausgestorben, wir sind wirklich die letzten Kletterer, die noch da sind.
Aber in der Tierwelt tut sich einiges, man merkt, dass es warm wird. Immer häufiger werden Schlangen gesichtet, gestern hat Mono eine pechschwarze Schlange beim Sonnen gestört. Zum Glück ist nichts passiert. Und sonst kommt allerlei Getier aus dem Wald und den Steinen hervor, Skorpione, Käfer und viele Insekten.
Letzten Ruhetag waren wir bei schlappen 39° am Meer. Dort haben wir uns Surfbretter ausgeliehen und versucht im richtig kalten Atlantik zu Surfen. Besonders erfolgreich waren wir dabei auch nicht und haben erst später irgendwann mitbekommen, dass dort öfter Haie gesichtet werden.
Viele Grüße
Sandro
Freitag, 23. September 2011
Frühlingserwachen
Der Frühling zieht langsam in Südafrika ein. Mit satten 39° am Sonntag. Die Blumenwiesen sind verwelkt und man merkt, dass langsam auch die Klettersaison in den Rocklands beendet ist. Viele Kletterer sind nicht mehr hier und die warmen Tage häufen sich.
Aber im Endeffekt ist das auch nicht so schlecht, denn wir sind alle ziemlich platt. Beinahe zwei Monate Bouldern hinterlassen halt Spuren. Jeder ist gezeichnet, geschundene Haut und Finger sind da noch das geringste Problem. Dem einen zwickt die Schulter, dem andern die Finger oder das Knie. Faulenzen hat aber auch was. Wir gehen an den Wasserfall zum Abkühlen, oder Fläzen einfach den ganzen Tag am Campingplatz herum.
Mittlerweile ist die Kathi auch schon wieder zu Hause, die fünf Wochen mit ihr vergingen wie im Flug.
Hier noch ein kleines Update, was das Bouldern anbelangt:
Julian, Shozolosa 8a+
Simon ziemlich knapp an Madiba 8b/8b+ dran
Sandro, Barracuda Rail 7b und Sunset Arête 7c
Jonas, Oral Office 8a+
Bis die Tage
Samstag, 10. September 2011
Wild Life
Bouldern macht rießig Spaß und die Landschaft der Cederberge ist vor allem im jetzigen Frühling schön, aber irgendwann tut Abwechslung gut. Das Land bietet viel mehr als die Gleichförmigkeit und Monotonie der Felslandschaft. Also brachen wir auf in Richtung Addo-Elefant-National Park.
Am ersten Tag unseres Roadtrips entlang der „Garden-Route“ machten wir in Hermanus halt. Diese kleine Küstenstadt ist eine beliebte Anlaufstelle für Wale, die zwischen Juni und Dezember wärmere Küstengewässer aufsuchen, um ihre Jungen zu gebären.
Von einem exponierten Felsen aus –wobei wir beinahe von gewaltigen Wellen weggespült wurden- konnten wir dann recht schön zuerst die Wasserfontänen und dann die bis zu fünf Meter breiten Schwanzflossen der Buckelwale sehen.
Am nächsten Tag stand dann eine rund 800 km lange Fahrt zum Addo-Elefanten-Nationalpark auf dem Programm. Dank erheblicher Geschwindigkeitsüber-schreitungen ging dies aber dennoch recht zügig. Lediglich die letzten 70 km von Port Elizabeth zum Park gestalteten sich dank einiger Verfahrer und abenteuerlichen Straßen etwas langwierig. Wir sind nach wie vor der festen Überzeugung, dass bei unserem Endspurt ein kleiner Leopard vor dem Auto vorbei huschte.
Der Addo Elefant National Park ist einer der größten Nationalparks Südafrikas. Er beherbergt, wen wunderts, vor allem Elefanten, aber auch Zebras, Löwen, Kudus, Büffel und vieles mehr. Von diesen Tieren haben wir die ersten zwei Stunden unserer Fahrt in Andys Geländemobil kaum welche gesehen, nur ein paar Warzenschweine. Doch dann ging es plötzlich Schlag auf Schlag. Die ersten grauen Riesen machten sich bemerkbar, doch Vorsicht ist beim Anpirschen im Auto geboten. Die kleinen fleißigen Mistkäfer, Pillendreher genannt, haben Vorfahrt im Park. Allerdings wäre die Überlebenswahrscheinlichkeit beim Überfahren angesichts des Reifenprofils der Goodrich Geländereifen des Jeeps doch recht groß gewesen.
Die zweite Hälfte im Addo Park war geprägt von Elefanten. Vor allem an den großen Wasserlöchern tummeln sich viele der großen Tiere.
Doch dann ging es schnell weiter in den benachbarten Schotia National Park, ein von privater Hand geführtes Reservat. Und hier konnten wir die gefährlichen Tiere von nächster Nähe betrachten. In Tuchfühlung mit Löwen, Nashörnern, Giraffen und Zebras kommt man nicht alle Tage. Das Nashorn hat sich sein beachtliches Horn –Länge ca. 70cm- am Kotflügel des Jeeps gekratzt. Zum Glück saß ich da nicht mehr als Galeonsfigur auf dem Spezialsitz auf der Motorhaube. Abgerundet wurde der schöne Tag am Lagerfeuer im Park und traditionellem südafrikanischem Essen.
Das Highlight der Ausfahrt kam somit schon zum Anfang. Die Reise führte uns dann weiter nach Port Elizabeth und Jeffrey´s Bay, ein sehr bekannter Surfspot. Nach einer Übernachtung in einer wunderschönen Wohnung mit Blick auf das Meer starteten wir den nächsten Tag mit exzessiven Shoppingtouren in Outletshops und fuhren anschließend bis nach Plettenberg weiter. Nach der vielen Entspannung mussten einige von uns wohl den Adrenalinspiegel im Blut erhöhen. Da macht man doch gleich mal Skydiven. Kathi, Nico und Julian gaben sich die Adrenalinspritze durch einen Fallschirmsprung aus 10.000 feet Höhe in Plettenberg Bay. Allein der Flug in der kleinen Chessna war ein Erlebnis für sich, vermutlich aber deutlich getoppt durch den Sprung mit Rückwärtsssalto.
In Oudtshoorn, bekannt für die vielen Straußenfarmen, konnte der Besuch einer Wild Life Ranch nach einer Nacht im besten Hostel Südafrikas sehr entspannt angegangen werden.
Den letzten Stopp machten wir in Stellenbosch, weltberühmt für seine Weine. Etwas geschädigt durch eine Weinprobe um elf Uhr vormittags im ältesten Weingut des Landes konnten wir wieder die „Heimreise“ Richtung Clanwilliam antreten. Gut, dass Julian keinen Wein mag. So hatten wir einen nüchternen Fahrer übrig.
Das Hazendal Weingut wurde 1699 von einem Russen gegründet und ist für seinen Shiraz und Cabernet Sauvignon bekannt. Nelson Mandela und Barack Obama kauften hier schon Weine und Champagner ein.
Zur Mittagspause erklommen wir die Granitplatten von Paarl, ein Paradies für jeden Plattenliebhaber.
Doch nach knapp einer Woche wenden wir uns nun wieder den steileren Felsen der Rocklands zu- nicht dass der Mani noch auf die Idee kommt mit uns mehrere Trainingseinheiten an der Bixlwand zu verbringen. „Geneigte Wandkletterei“ ist derzeit nicht als unser Steckenpferd zu bezeichnen. Dafür sind Kraft, Haut und Motivation wieder im grünen Bereich.
Auf geht´s zum Bouldern !!!
Donnerstag, 1. September 2011
Ruhetag
Außerdem ist bei einigen heute Ruhetag angesagt. D.h. Wäsche waschen und die vom Wind verwehten Socken immer wieder einsammeln, geschundene Kletterhaut pflegen, Einkaufen, Feuerholz sammeln, usw. Uns fällt immer wieder was ein, wie ein Ruhetag rumzubringen ist. Seit neuerstem spielen wir Ball aus der Luft. Es wird ja gemunkelt, dass dieser Sport in einem dunklen Hinterhof im Kaltmühlweg in Rosenheim seinen Ursprung hat. Genaueres ist jedoch nicht bekannt. Auf dem sehr holprigen und mit faustgroßen Steinen übersähten Untergrund sind jedoch die wahren Straßenfußballer gefragt.
Gruß
Sandro
Fotos
Mit diesem Link sollte es endlich funktionieren, dass ihr Fotos sehen könnt.
https://picasaweb.google.com/114423696857197103958/Sudafrika2011
Viel Spaß beim Anschauen.
Grüße
Sandro
https://picasaweb.google.com/114423696857197103958/Sudafrika2011
Viel Spaß beim Anschauen.
Grüße
Sandro
Safari
Am Samstag oder spätestens Sonntag brechen wir in Richtung Osten auf. Zuerst fahren wir nach Hermanus zum Whale watching. Ein sog. Whale Cryer gibt durch ein lautes Signal Bescheid, ob Wale zu sehen sind. Dann geht es weiter die Garden Route entlang direkt nach Port Elizabeth und weiter in den Addo Elefant Park. Dort treffen wir Andy und Miri, gemeinsam erkunden wir den Park mit der „übelsten Geländekisten überhaupt“ (Zitat Andy). Mit seinem 25 Liter saufendem Ungetüm kann die Straße noch so steil werden und durchschlagsichere Scheiben schützen vor Löwenangriffen. Notfalls haben wir ja immer noch eine Wurfmachete an Bord. Also, die wilden Tiere können kommen.
A propos wilde Tiere: Julian ist vor ein paar Tagen schnurstracks in eine Speikobra reingelaufen. Die Begegnung verlief glimpflich, denn die Tiere speien ihr Gift auf fünf Meter genau in die Augen- ein Mensch kann daran erblinden. Aber das Tier hatte keine Zeit zum Zielen, denn Julian nahm ziemlich schnell seine Beine in die Hand und rannte hilfeschreiend davon. Sieht bei einem 78 Kilo Muskelprotz sicher ziemlich lustig aus.
Schwere Boulder
Hier ein kleines Update der Boulder, die in der letzten Zeit geklettert wurden.
Ich konnte mit „Throw yourself away“ meinen ersten Boulder im Grad fb7c+ verbuchen.
Simon kletterte recht zügig den Megaklassiker „The Vice“ fb8b und versucht sich nun an Daniel Woods Testpiece „El Corazon“, das ebenfalls mit fb8b bewertet wird.
Julian ist an beiden Problemen ziemlich knapp dran, wir drücken ihm weiterhin die Daumen.
Jonas konnte seinen ersten 8a Boulder flashen. Respekt.
Samstag, 27. August 2011
Same procedure as every week
Die Tage nach Kapstadt werden wieder dem Bouldern gewidmet. Das Wetter hat sich gebessert und die Felsen sind wieder trocken.
Die Erkundung der Gebiete geht weiter, ich werde mich die nächsten Tage auch auf das Fotografieren konzentrieren.
Am gestrigen Ruhetag haben wir uns Höhlenmalereien angesehen, wobei sich da die Spannung in Grenzen hält- jedenfalls hat man da nichts verpasst ;)
Ansonsten geht jeder seinem eigenen Rhythmus wie man Boulder- und Ruhetage verbindet nach.
Langsam müssen auch die jungen Wilden Tribut zollen, die ersten Wehwechen der Strapazen der ersten Wochen machen sich bemerkbar und so häufen sich die Ruhetage.
Morgen werden einige von uns, die schon früher abreisen, eine Safari starten.Gruß
Sandro
Cape Town
Eine kleine Schlechtwetterperiode nutzte ein Teil der großen Gruppe für einen Kapstadtbesuch. Drei Tage lang erkundeten wir die schöne und aufregende Stadt, angefangen mit der Waterfront und einem großen Aquarium, in dem alle Fischarten erkundet werden können.
In Kapstadt bewegt man sich ohnehin aus Sicherheitsgründen in engem Raum, von der Größe der Stadt bekommt man daher nicht viel mit, die meisten der drei Millionen Einwohner leben in Townships- dort sollte sich ein Tourist nicht unbedingt aufhalten.
Somit beschränkt sich das Sehenswerte auf den Tafelberg, das Kap der Guten Hoffnung, die Waterfront und die Longstreet. In der Longstreet beeindrucken vor allem die vielen Bars und die Gebäude im viktorianischen Baustil. Gleich um die Ecke ist auch das älteste Viertel der Stadt mit den vielen bunten Häusern nicht zu übersehen. Jeden Tag um 12 Uhr wird eine Kanone gechossen. Diese diente früher den Seefahrern zur Orientierung, dieser „Brauch“ soll der Älteste der Welt sein.
Highlight des Besuchs sind sicherlich der Tafelberg, von dem man eine wunderbare Sicht auf die Stadt und das Meer hat, sowie das Kap der Guten Hoffnung. Hier fließen der atlantische und indische Ozean zusammen, das Meer ist besonders reich an Fischen. Deswegen sind hier auch viele Haie und Wale anzutreffen.
Sonntag, 21. August 2011
Cape Town
Es sind viele neue Bilder auf dem Fotoalbum hinzugekommen. Die naechsten Tage verbringen wir in Kapstadt, da das Wetter recht schlecht ist und es die meiste Zeit regnet. Das heisst jetzt drei Tage Sightseeing, Shopping, Tafelberg und Whale Watching.
Freitag, 19. August 2011
Die ersten Bilder
Die ersten Bilder von Suedafrika sind online. Einfach rechts auf die Bilder klicken, dann kommt ihr auf die Fotoalben bei Picasa. Leider ist das Internet so lahm, dass ich nicht viele Fotos hochladen kann. Aber mit der Zeit werden schon ein paar zu sehen sein.
Rhythmus im Blut
Letzten Mittwoch durften wir an einer Veranstaltung der besonderen Art teilnehmen- die Schüler einer Grundschule in der Nähe des Campingplatzes luden zu einem Schulfest.
Die Elizabeth Fontein Primary School beherbergt bis zu 250 Schüler in einem Internat, da die Kinder aus der ganzen Region, aus hauptsächlich ärmeren Familien diese Schule besuchen.
Die noch anfänglich diletantisch und eher nett wirkenden Darbietungen der Kinder steigerten sich im Verlauf der Veranstaltung zu mitreissenden Choreografien der Extraklasse.
Zum Ende hin war uns völlig klar, warum die Gruppen nationale Preise in Serie gewinnen. Perfekt einstudierte Choreografien der Gurppen und ein Bewegungsgefühl jedes Einzelnen, wie es vermutlich nur Afrikaner im Blut haben können.
Auf die Frage einer Lehrerin, wie man diese Bewegungen denn erlernen könne, antwortete ein Schüler nur: „Die Bewegungen kann man nicht lernen, man trägt sie im Herzen.“
Einige Kinder dieser Schule kommen nachmittags an die Felsen und schauen den Kletterern zu. Diese haben nun eine Initiative ins Leben gerufen, wie die Kinder auch den Klettersport fuer sich entdecken können. Wir können unser Material der Schule stiften und somit einen wertvollen Beitrag leisten, den Kindern Zugang zu anderen Sportarten zu verschaffen, wie z.B. der Bewegung in der Vertikalen an den Felsblöcken in ihrer Umgebung. So müssen sie nicht nur Rugby auf dem Acker spielen, denn einen Sportplatz gibt es nicht.
Von dieser Freude an der natürlichen Bewegung und der generellen Lebensfreude der Kinder sollten wir uns ein Scheibe abschneiden.
Gruesse
Sandro
Rest days are best days
In diesem Spruch steckt so viel Wahrheit.
Jeder Kletterer kennt das Dilemma. Die Motivation zu Klettern ist hoch, aber der Körper schreit förmlich nach einer Pause, nach einem oder zwei wohlverdienten Ruhetage. An den Fingerspitzen schimmert die Haut blutrot durch, die Hände geben selbst an den besten Griffen nach und öffnen sich gegen den eigenen Willen. Und doch wird noch ein Versuch in den Boulder gesetzt, das Ziel ist zum Greifen nah.
Der gescheite Kletterer gibt in diesem Moment seinem Körper die Pause die er verdient, am besten schon kurze Zeit bevor der beschriebene Zustand eintritt.
Selbstredend gehören wir auch dieser Gruppe Kletterer und machen zwei Ruhetage hintereinander. Die jungen Wilden sind unzerstörbar, deswegen reicht für sie ein Tag leicht aus, meine Wenigkeit und die älteren Semester brauchen hingegen zwei boulderfreie Tage.
Einen Abend verbrachten wir in einem Fischrestaurant –all you can eat- am Meer, bei Lambert’s Bay. Langusten, Thunfisch, Butterfisch, jede Menge Beilagen und suedafrikanische Spezialitaeten wurden aufgetischt.
Das Prinzip mit den Ruhetagen haben wir dabei leider etwas aus den Augen verloren, den unsere Maegen waren mit dem vielen guten Essen wohl etwas ueberfordert. Jedenfalls konnten wir uns am naechsten Tag das Fruehstueck sparen.
Aber nach den beiden wohlverdienten Ruhetagen ging es gleich wieder frisch ans Werk, respektive Fels und Bloecke.
Demnaechst folgt ein umfassendes Update mit den vielen kleinen und grossen Erfolgen am Fels der „Expeditionsteilnehmer“.
Bis demnaechst
Sandro
Donnerstag, 11. August 2011
Erkundungstage
Servus,
mittlerweile haben wir uns ganz gut auf dem Campground eingelebt und erkunden nacheinander die Bouldergebiete und Sektoren der Rocklands. Momentan steht der Pass auf dem Programm, eine riesige Ansammlung von Blöcken und Bouldern.
Da gelang uns allen doch gleich der Megaklassiker „The Rhino“ 7b+, die jungen Wilden konnten ihn selbstverständlich flashen.
Zudem hat Jonas noch seine Bestleistung von fb 8a nach oben geschraubt und mit „Nutsa“ fb 8a+ seine eigene Messlatte höher gelegt.
Der Pass bietet viele wunderbare Motive zum Fotografieren, gerade in den späten Nachmittagsstunden werden die Blöcke in ein intensiv oranges Licht getaucht.
Da für morgen Regen angesagt ist, muss ich meinen mitgenommenen Körper heute wieder einige Blöcke hochzerren ;). Aber dann brauche ich wohl zwei Ruhetage um wieder fit zu werden. Den Jungs ist diese Belastung selbstverständlich nicht anzumerken, die rennen von Block zu Block und stellen neue Begehungsrekorde auf. Bei denen dauert das Auslegen der Bouldermatten vermutlich länger, als die Begehung eines Boulders selbst.
Ist vielleicht gar nicht so schlecht für mich, da muss ich schauen dass ich meine Boulder auch schnell klettere.
Zur Zeit bekommen wir immer Bescuh von einem einäugigen Strauß. Der kommt uns und vor allem unserem Frühstück ganz schön nahe. Vor allem ist es nicht zu empfehlen mit so einem Viech auf direkte Tuchfühlung zu gehen. Vorerst haben wir ihn erfolgreich verjagt, aber er wird wahrscheinlich wieder kommen.
Bis demnächst
Sandro
Montag, 8. August 2011
Die ersten Tage
Hallo,
nachdem wir in Kapstadt nach langer Flugzeit endlich angekommen sind,mussten wir uns noch in den viel zu engen Nissan Tiida hineinzwängen. Unter freundlicher Mithilfe der beiden Mitarbeiter unseres Mietwagenverleihs konnten wir das Gepäck inklusive deren Besitzer im Auto unterbringen, allerdings mehr schlecht als recht. Um halb drei Uhr nachts noch schnell die Zelte am Campingplatz in der Nähe von Clanwilliam aufgebaut- und dann erstmal schlafen. Die Nacht wurde für südafrikanische Verhältnisse extrem kalt, sicher nahe der Null-Grad-Granze.
Am nächsten Tag durften wir dann gleich nach dem Einkaufen die ersten Boulder erkunden. Nachdem ich ja schon vor einigen Jahren hier sein durfte, wies ich die anderen Jungs in die ersten Bouldern ein. Zum Aufwärmen an die Hidden Bouldern, wo mir gleich ein 7b Bouldern nach ein paar Versuchen gelang. Dann zogen wir weiter Richtung „Black Velvet“, ein imposanter 8a Sprung, immer dicht gefolgt von unseren jungen, einheimischen Zusehern aus dem Dorf. Dieser Boulder verlor ziemlich schnell seinen respekteinflößenden Charakter, denn Nico, Simon und Jonas machten ihn doch ziemlich schnell. Und als ob das nicht genug wäre für den ersten Bouldertag, machten die Jungs gleich noch „Hole in One“ 7c+, „Minki“ 7b und „Who the fuck is Minki?“ 7b+.
Am zweiten Tag erkundeten wir die Boulder auf den Fields of Joy. Hier warteten einige Klassiker auf deren Begehung. Mir gelang „Panic Room“ 7a+ flash, die jungen Wilden legten noch eins drauf und kletterten „Maniac“ 7b, „Berserker“ 7c und andere harte Klassiker.
Bis dann
Sandro
Freitag, 5. August 2011
Abflug nach Kapstadt
Morgen um 7.00 Uhr morgens startet unser Flieger in München. Sobald wir abends in Kapstadt ankommen, werden wir gleich direkt nach Clanwilliam in die Rocklands fahren. Mit von der Partie sind Nico, Julian, Jonas und ich. Ja und dann wird´s auch gleich am Sonntag mit Bouldern losgehen, die Vorfreude ist riesig.
Bis dann
Sandro
Bis dann
Sandro
Dienstag, 26. Juli 2011
Rocklands und Südafrika 2011
Hallo zusammen,
hier werde ich einen Blog erstellen, auf dem ihr immer mitverfolgen könnt, was ich in den zwei Monaten in Südafrika so treibe.
Insgesamt sind wir eine bis zu 14-köpfige Gruppe bestehend aus Kletterern rund um Rosenheim, Bad Reichenhall und Berchtesgaden.
Die meiste Zeit sind wir in den Rocklands beim Bouldern, werden uns aber auch das schöne Land näher anschauen. Hier könnt ihr die ganze Reise mitverfolgen und bleibt immer auf dem Laufenden. Ich werde auch Fotos hochladen, die Fotoalben sind auf Picasa einzusehen, einfach dem Link auf der rechten Seite folgen.
Grüße
Sandro
hier werde ich einen Blog erstellen, auf dem ihr immer mitverfolgen könnt, was ich in den zwei Monaten in Südafrika so treibe.
Insgesamt sind wir eine bis zu 14-köpfige Gruppe bestehend aus Kletterern rund um Rosenheim, Bad Reichenhall und Berchtesgaden.
Die meiste Zeit sind wir in den Rocklands beim Bouldern, werden uns aber auch das schöne Land näher anschauen. Hier könnt ihr die ganze Reise mitverfolgen und bleibt immer auf dem Laufenden. Ich werde auch Fotos hochladen, die Fotoalben sind auf Picasa einzusehen, einfach dem Link auf der rechten Seite folgen.
Grüße
Sandro
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